WGB - Wählergemeinschaft Bützfleth
 WGB - Wählergemeinschaft Bützfleth

In Schwinge und der Bützflether Süderelbe sind eine Reihe von Wassersportvereinen

Nach einer neuen  Landesverordnung sind Sportboothäfen ab sofort grundsätzlich geschlossen, so steht es noch einmal auf der 1. Seite des Tageblattes vom 11.4.20.

Eine völlig undifferenzierte Maßnahme

An Elbe, Weser und Ems sowie Nordsee sind fast alle Sportboothäfen in der Hand von Vereinen. Der kommunale Hafen von Neuhaus an der Oste ist an einen Verein verpachtet. Einzige uns bekannte Ausnahme ist der Cityhafen in Stade.

 

Die Häfen:

Arbeiten wie Schlengel (Stege) ins Wasser, das Herstellen der Wasser- und Elektroanschlüsse und Reparaturen bis zur Freigabe der Stege sind Arbeitsdienste und setzen Teambildung voraus.

Das Zuwasserlassen der Boote (Kranen) erfordert die Anwesenheit sämtlicher Vereinsmitglieder.

In allen mir bekannten Vereinen halten die Mitglieder sich an die Regel, dass im öffentlichen Raum nur zwei Personen gemeinsam aktiv sein dürfen. 

Infolgedessen ruhen sämtliche Arbeiten, kein Boot geht zu Wasser.

Erst einmal müssen Veranstaltungen bis zu einer Größe von 50 Personen erlaubt sein.

 

Was geschieht eigentlich, wenn Gefahr im Verzuge ist, Pontons Wasser ziehen und absaufen? Zugucken?

Was heißt grundsätzlich geschlossen?

 

 

Winterliegeplätze:

Sportboote sind in der Regel im Winter auf Privat-oder Vereinsgelände aufgebockt.

Auch die im Verein organisierten Winterlager sind Privatflächen und nicht öffentlich zugänglich.

Hier werden Arbeiten an den Booten  (Winterfest- und jetzt Fitmachen für die anstehende Saison) durchgeführt. Es gibt keine fremden Besucher, wenn die Skipper jeder für sich auf ihrem Boot arbeiten. Die Abstände der einzelnen

Vereinsangehörigen sind leicht und gut einzuhalten. In der Regel arbeiten nur wenige Mitglieder gleichzeitig auf dem Gelände. Man kann sich absprechen.

 

Die Saison ist schon, wenn sie überhaupt noch stattfindet, verkürzt. Beim Startschuss sollten die Boote fertig sein, um schnell kranen zu können. Die Motoren müssen überprüft und gewartet, die Unterwasseranstriche müssen erneuert sein.

Die gesamte sicherheitsrelevante Technik muss geprüft sein.

Die Landesregierung ist gut beraten, diese Tätigkeiten ausdrücklich zu erlauben. Die Landkreise müssen sich absprechen und eine einheitliche Regelung durchsetzen.

Sportboothäfen Kai Seefried.pdf
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