WGB - Wählergemeinschaft Bützfleth
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Standorte und Beginn der Belastungsmessungen

 

Die Geräte für die Belastungsmessungen sollen am 3. Juli aufgestellt werden. Auf der Suche nach den richtigen Standorten sind insbesondere zwei Kriterien ausschlaggebend:

1. Der wissenschaftliche Hintergrund.

Dafür sind klimatische und technische Gegebenheiten ausschlaggebend wie Hauptwindrichtung, Entfernung von den erwarteten Imissionsquellen, Höhe der Immissionsquellen, Art der untersuchten Stoffe. In die Bewertung werden die Wettermessungen der Obstbauversuchsanstalt in Jork einfließen. 

Anforderungen der Messtechnik;

die Stauberfassung nach Bergerhoff verlangt freie Flächen, damit vor Ort kein Staub durch Laubblätter herausgefiltert und das Ergebnis verfälscht wird. Mit diesem Verfahren wird der Gesamtstaub erfasst. Die Gefäße werden monatlich ausgetauscht, die Staubmengen gemessen und analysiert.  

Die kontinuierlichen Staubmessungen sehen technisch so aus, dass Luft durch einen Filter gesogen wird. Die Filter werden automatisch alle zwei Tage gewechselt. Auf unseren Wunsch wird Staub der Größe PM 2,5 gemessen, diese Fraktion ist lungengängig und deshalb besonders gefährlich.

Für die Analyse der Belastungsstoffe ist nicht der gesamte Staub notwendig. Ebenfalls auf unseren Wunsch ist sichergestellt, dass die Staubreste nicht verworfen werden, sondern für weitere Bestimmungen aufbewahrt werden. Wir denken an Belatungsstoffe aus der organischen Chemie, wie sie bei der DOW anfallen.

2. Der Schutz der Bevölkerung

Die Messergebnisse sollen den Mitbürgern Sicherheit vermitteln, deshalb wurden Messpunkte nahe der Wohnstandorte ausgesucht. Dabei konnten privat vorgenommene Untersuchungen mit einfließen.

3. Die Standorte

Aus finanziellen Gründen mussten wir uns auf 4 Standorte beschränken.

Die Standorte nach Bergerhoff sind:

Der hintere Zaun des Parkplatzes bei der Feuerwehr.

Der Spielplatz im Kindergarten.

Der Grundstückszaun des Grunstückes Borsteler Weg 27 (von Allwörden).

Eine freie Fläche am Kreuler Weg,deichnah dort wo die Familie Petersen ihren Biotop plant und umsetzt. In diesem Bereich hat die AOS bereits Messungen nach Bergerhoff durchgeführen lassen.

Die beiden letztgenannten Standorte liegen etwa auf einer gedachten Linie, die zum Industriegebiet führt.

Nach Auskunft des beauftragten Unternehmens sind mit den gewählten Standorten Rückschlüsse auf die Immissionsstandorte möglich. Der Standort Feuerwehr sollte auch Staub der DOW erfassen. 

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass es bei Störfällen auf dem Gelände der DOW im Dorf riecht.

Der Standort für die Staubmessungen für die Staubfraktion PM2,5 ist der Spielplatz hinter dem Kindergarten.

 

 

 

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