WGB - Wählergemeinschaft Bützfleth
 WGB - Wählergemeinschaft Bützfleth

Unser Statement

Wer immer in Stade im Hintergrund die Fäden zieht, die Stadt Stade legt sich gewaltig für das LNG Terminal ins Zeug.

am 30.01.2020 eine Infoveranstaltung im Rathaus

am 26.10.2020 eine Ratsinformationsveranstaltung im Stadeum

Auffällig ist, dass während der Vorstellung der Pläne immer auf die Zukunft eingegangen und betont wurde, das Terminal eigne sich auch für die Anlandung von Wasserstoff.

Nur wir leben im Jetzt, bis dahin wird LNG angelandet, LNG aus Fracking wird nicht ausgeschlossen.

Nach dem Urteil des Verfassungsgerichtes sollte klar sein, das ein zusätzlicher Verbrauch fossiler Energie überhaupt nicht geht

Methan ist 80fach stärker klimawirksame als CO2 und wird grundsätzlich während der Gasförderung und Transport freigesetzt. Es wird bei Gasförderung durch Fracking in erheblich höhern Mengen freigesetzt als bei der konventionellen Förderung. Das Verflüssigen des Gases kostet etwa 20% der dem Gas innewohnenden Energie.

Gas aus Russland wird in Zukunft reichlich zur Verfügung stehen,was spricht eigentlich dagegen, dieses Terminal erst dann zu bauen, wenn grüner Wasserstoff ausreichend gehandelt wird?

 

 

Die Klimakrise ist bei der DOW noch nicht angekommen.

2021-05-14 DOW LNG-Terminal.pdf
PDF-Dokument [658.9 KB]

Die DOW hat sich bis heute noch nicht von dem geplanten Kohlekraftwerk verabschiedet und investiert weiterhin in fossile Energie. Haben die noch nicht gemerkt, das Trump abgewählt wurde?

2021-04-15 Erdgasverbrauch.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]

Hier findet ihr eine sehr grunsätzliche Analyse des derzeitigen Energieverbrauches und der Fehlentscheidungen in der Politik.

Sehr interessant ist der Punkt 4.4 der nur eines dokumentiert:

1. Deutschland wird nie seinen zukünftigen Bedarf an grünem Wasserstoff selbst erzeugen können.

2. Länder, in denen gute Bedingungen für die Produktion von grünem Wasserstoff herrschen, werden ihn sinnvollerweise zunächst selbst verbrauchen und nicht exportieren.    Daraus folgt

3. dass über Jahrzehnte kein grüner Wasserstoff importiert werden kann.

 

Besonders ärgerlich ist aus unserer Sicht:

Der Wirtschaftsminister sorgt durch Änderung der entsprechenden Gesetzgebung dafür, dass der Anschluss des geplanten Terminals nicht von den Investoren, sondern den Verbrauchern über die EEG-Umlage finanziert werden soll.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Wählergemeinschaft Stade e.V.