WGB - Wählergemeinschaft Bützfleth
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Unser Statement

Wer immer in Stade im Hintergrund die Fäden zieht, die Stadt Stade legt sich gewaltig für das LNG Terminal ins Zeug.

am 30.01.2020 eine Infoveranstaltung im Rathaus

am 26.10.2020 eine Ratsinformationsveranstaltung im Stadeum

 

Beide Vorträge waren sehr einseitig, entsprechend gab es kritische Leserbriefe, auch von Dr. Witt.

 

Auffällig ist, dass während der Vorstellung der Pläne immer auf die Zukunft eingegangen und betont wurde, das Terminal eigne sich auch für die Anlandung von Wasserstoff.

Nur wir leben im Jetzt, bis dahin wird LNG angelandet, LNG aus Fracking wird nicht ausgeschlossen.

Jetzt geht es darum, möglichst wenig CO2 zu emittieren.

Methan ist 80fach stärker klimawirksame als CO2 und wird grundsätzlich während der Gasförderung und Transport freigesetzt.

Methan wird bei Gasförderung durch Fracking in erheblich höhern Mengen freigesetzt als bei der konventionellen Förderung. Das Verflüssigen des Gases kostet etwa 20% der dem Gas innewohnenden Energie.

Gas aus Russland wird in Zukunft reichlich zur Verfügung stehen,was spricht eigentlich dagegen, dieses Terminal erst dann zu bauen, wenn grüner Wasserstoff ausreichend gehandelt wird?

 

 

30.01.2019 Infoveranstaltung im Rathaus

26.10.2020 Ratsinformationsveranstaltung im Stadeum

Die Veranstaltung war öffentlich. Die Gutachten wurden aus Steuermitteln finanziert.

Warum wurde hier von Seiten der Stadt Werbung für das LNG-Terminal gemacht?

 

 

Unsere Fragen während der Veranstaltung wurden wie folgt beantwortet:

Auf die Art des angelieferten Gases haben die Betreiber des Terminals keinen Einfluss, sondern die Großhändler für das Gas entscheiden.

Es kann, auch aus wirtschaftspolitischen Gründen aus den USA Fracking-Gas angeliefert werden.

 

Das verflüssigte Gas wird auf dem Bützflethersand mit Abwärme der Industrie wieder in den gasförmigen Zustand überführt. Es wird nur über die Leitungen weitertransportiert, nicht über Straße oder Schiene.

 

 

Das wurde verschwiegen:

Es wurde verschwiegen, wie groß die Tanker sein werden und welchen Tiefgang sie haben werden.

Die Forderung der Umweltverbände:

Der Kommentar des Herrn Stephan
2021-01-15 Stephan LNG Tageblatt.pdf
PDF-Dokument [2.7 MB]
Und hier der Leserbrief des Herrn Cornelius Lessen, der sich den Kommentar von Herrn Stephan bezieht.
2020-01-21 LNG ist der falsche Weg - Les[...]
PDF-Dokument [69.0 KB]

Das Gutachten wurde von Frau Dr. Cornelia Ziehm erstellt,

ihre Daten bezieht sie aus  der Vorlage zur Antragskonferenz gemäß §5 Umweltverträglichkeitsprüfung  im Auftrag der Hanse Energie Hub  und Niedersachsen Ports.

 

Vorläufige Bewertung:

Im Gegensatz zu den Antworten während der Ratsinformationsveranstaltung
ist dem Gutachten zu entnehmen (S3 unten), dieses Gas soll sehr wohl auch über Straße und Schiene vermarktet werden.

Verschwiegen wurde uns, wie groß die Gastanker sein werden (350m lang) und dass zweimal wöchentlich angelandet werden soll (S13).
Stellt Euch einmal in Abbenfleth auf den Deich und lasst die Schiffsmanöver vor Euren Augen ablaufen.

Auch solltet ihr wissen, das große Schiffe bei Sturm nicht in die Elbe einlaufen, da sie bei reduziertem Tempo auf Grund der Seitenwindempfindlichkeit nicht zu halten sind.

Sie werfen dann in der Außenelbe Anker und warten ab.

Um die Gastanker drehen zu können, muss die Elbe in diesem Bereich in ganzer Breite ausgebaggert werden.

 

 

 

Was ich nicht verstehe:

Keiner meiner Kollegen geht auf den Sicherheitsaspekt unter der gegenwärtigen Verkehrsanbindung Stades ein.

 

Es wird immerhin ein Teil des Gases über Straße und Schiene vermarktet.

 

Warum muss ein LNG-Terminal dort gebaut werden, wo schon explosive Gase gelagert werden.

 

Das Industriegebiet ist bei weitem nicht so frei von umweltrelevanten Vorfällen.

Immerhin musste Abbenfleth einmal evakuiert werden.

 

Warum wartet keiner meiner Kollegen und der Bürgermeister nicht ab, bis die Unterlagen zum Erörterungstermin vorliegen?

 

 

 

 

In diesem Leserbrief wurde das zum Ausdruck gebracht.
2020-01-29 Leserbrief Witt.pdf
PDF-Dokument [40.0 KB]

Umweltrelevante Vorfälle im Industriegebiet im Spiegel  der Presse, dies Reihe wird noch ergänzt.

2008-04-10 Brand Waschturm.jpg
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2017-10-21 BOW Guardian.JPG
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